Sa. 20. Juni 2026 16:00 Uhr
Münster LWL Museum für Kunst und Kultur

Teker

© Maximilian Ruf

Jogos

Mit Bernhard Sydows „Jogos“, portugiesisch für „Spiele“, sind die TEKERek:innen – Musiklehrerinnen, Jugend musiziert-Bundespreisträgerinnen, Studierende, Physiker, Apothekerinnen, Lehrerinnen – voll in ihrem Element. Sie spielen mit dem eigentlich für sieben gleiche Instrumente geschriebenen Stück und setzen dem Schalk, der Sydow beim Komponieren im Nacken saß, noch ihren eigenen obendrauf: Mit explosiven Sounds und quirliger Aufgeregtheit lassen sie es hier und da krachen. Denn das macht TEKER aus: dass sie experimentieren, sich selber immer wieder mit neuen Möglichkeiten des Zusammenspiels überraschen. An Blockflöten ist alles für einen vielfältigen Sound dabei, von Tin Whistle und Sopranino über die 4-Füßler (S, A, T, B) und das 8-Fuß- (Tenor, Bass, Groß-, Subbass) bis zum 16-Fuß-Register mit Kontrabass- und Subkontrabass-Blockflöte.

TEKER spielt neben Sydows „Jogos“ Stücke von Palestrina, Purcell, Bach, Sieg, Biebl, van Nieuwkerk, die 3. Suite aus Lockes „Music of Fower Parts“ und einige „Nordische Lieder“.

Besetzung

Teker unter der Leitung von Katharina Hess

Eintritt: frei

LWL Museum für Kunst und Kultur

48143 Münster
Domplatz 10

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, in Trägerschaft des LWL-Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, entwickelte sich als Landesmuseum des Westfälischen Provinzialverbandes der Provinz Westfalen aus den Sammlungen des Westfälischen Kunstvereins und des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Der Ursprungsbau von 1908 wurde 1974 erweitert, dieser Anbau 2009 abgerissen und durch den heutigen Museumsbau ersetzt (Architekturbüro Volker Staab). Das neue Museum, das den auratischen Lichthof des Ursprungsbaus integriert, eröffnete 2014. – Das Museum zeigt Kunstwerke und kulturell bedeutsame Objekte vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Seine „Moderne Galerie“ umfasst Gemälde des deutschen Impressionismus (Liebermann, Slevogt, Corinth), des Expressionismus (Die Brücke, Der blaue Reiter, August Macke) und der Bauhauszeit sowie Kunst der Fünfziger Jahre, der internationalen Avantgarde und der Gegenwart. Das Haus hat sich, auch durch die alle zehn Jahre stattfindenden Skulptur.Projekte, die ortsbezogene Kunst im öffentlichen Raum präsentieren, internationales Prestige erworben.