SO 21. Juni 2026, 11:00 – 13:00 Uhr

Münster LWL Museum für Kunst und Kultur

Ensemble Recorders Delight

Klänge des Nordens

Polarnacht und -lichter. Blaue Dämmerung, Weiße Nächte. Eisberge, Fjorde, weite Wiesen und Seen. Trolle. Elfen. Spuk. Der Norden Europas bringt viele Geschichten und Lieder hervor, von der archaischen Natur, von unstillbarer Sehnsucht, von Leidenschaft und Liebe. Seine Lebensfreude und Melancholie fangen die Volkslieder Dänemarks, Schwedens, Norwegens und Finnlands sowie Lieder aus Island, Irland und Schottland in ihren besonderen Klangsprachen ein. Und für bedeutende Komponisten wird die Volksmusik Grundlage ihrer Werke.

Das münsteraner Ensemble Recorders Delight unter Leitung von Heida Vissing ist mit den atmosphärisch starken „Liedern des Nordens“, mit klangmalerischen Liedern von William Byrd (ca. 1543–1623), mit temperamentvollen „Grounds“ unbekannter Komponisten, in denen die Volksmusik einen Weg in die Kunstmusik des Hochbarocks fand, und mit irischer Folklore im Norden zu Besuch.   

Besetzung

Ensemble Recorders Delight unter der Leitung von Heida Vissing

Eintritt: frei

LWL Museum für Kunst und Kultur

48143 Münster
Domplatz 10

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, in Trägerschaft des LWL-Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, entwickelte sich als Landesmuseum des Westfälischen Provinzialverbandes der Provinz Westfalen aus den Sammlungen des Westfälischen Kunstvereins und des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Der Ursprungsbau von 1908 wurde 1974 erweitert, dieser Anbau 2009 abgerissen und durch den heutigen Museumsbau ersetzt (Architekturbüro Volker Staab). Das neue Museum, das den auratischen Lichthof des Ursprungsbaus integriert, eröffnete 2014. – Das Museum zeigt Kunstwerke und kulturell bedeutsame Objekte vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Seine „Moderne Galerie“ umfasst Gemälde des deutschen Impressionismus (Liebermann, Slevogt, Corinth), des Expressionismus (Die Brücke, Der blaue Reiter, August Macke) und der Bauhauszeit sowie Kunst der Fünfziger Jahre, der internationalen Avantgarde und der Gegenwart. Das Haus hat sich, auch durch die alle zehn Jahre stattfindenden Skulptur.Projekte, die ortsbezogene Kunst im öffentlichen Raum präsentieren, internationales Prestige erworben.