Die Petrikirche geht auf die Jesuiten zurück, die 1588 nach Münster kamen und die 1540 gegründete Domschule übernahmen. Dieser erste Kirchenbau der Jesuiten in der rheinischen Ordensprovinz wurde 1598 eingeweiht und steht stilistisch zwischen Gotik und Renaissance. Petrikirche und Domschule sind die Keimzelle der Universität Münster. 1802 fielen sie, nach der Übernahme Münsters durch Preußen, unter staatlich-preußische Verwaltung. Ab 1805 wurde die Kirche als Kriegsmagazin benutzt, 1809 dem Gymnasium Paulinum, dem ältesten Gymnasium Westfalens und Nachfolger der Domschule, als Schulkirche zurückgegeben. Am 10.10.1943 durch einen schweren Fliegerangriff fast völlig zerstört, wurde die Petrikirche bis 1957 wieder aufgebaut. Heute ist sie die Kirche des Gymnasiums Paulinum und der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde, zudem Konzert- und Hochzeitskirche.
In Kooperation mit der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde