SO 21. Juni 2026, 13:00 – 16:00 Uhr

Münster LWL Museum für Kunst und Kultur
47€; erm. 35 €

Bart Spanhove

© Rudi Fransen

Bachs Johannespassion – neu entdeckt

Seit Jahren beschäftigt sich Bart Spanhove täglich mit der Musik Johann Sebastian Bachs: spielt, dirigiert, analysiert und kommentiert sie, hört, bearbeitet und unterrichtet sie, schreibt darüber. „Keine Minute habe ich diese Leidenschaft bereut“, bekennt der international renommierte Blockflötist und Lehrer. „Denn jeden Tag offenbart sich mir darin etwas Neues. Ich entdecke Strukturen voller Tiefe, Schönheit, architektonischer Klarheit, die unmittelbar das Herz berühren.“ Bart Spanhove hat mehrere Sätze der Johannespassion für Blockflötenorchester arrangiert – denn Bachs Musik kommt auch ohne Contiunogruppe, farbenreiche Barockinstrumente und Text wunderbar im Klang eines Blockflötenorchesters zur Geltung.

Aus der Johannespassion werden erarbeitet: der düster-dramatische Eröffnungschor „Herr, unser Herrscher“, das „funkelnde Fugenspektakel“ (Spanhove) „Lasset uns den nicht zerteilen“, das ergreifende „Ruht wohl“ und der Schlusschoral „Ach Herr, lass dein lieb Engelein“.

Bitte mitbringen: Blockflöten SATB, GB, SB, Notenständer

Noten stehen als Leihmaterial zur Verfügung.

Anmeldung

Zu den Workshops melden Sie sich formlos bei der GWK an. Mit dieser Anmeldung können Sie schon vor Beginn des offiziellen Kartenvorverkaufs Tickets für die kostenpflichtigen Konzerte des BlockBusters bestellen. Ermäßigungen dafür erhalten Schüler:innen, Student:innen und GWK-Mitglieder.

Ihre Anmeldung muss enthalten: Name, Post- und Mailadresse, Telefonnummer, Kurstitel, Angabe Ihres Instruments/Ihrer Instrumente

Ihre formlose Anmeldung und Ihren Ticketwunsch schicken Sie per E-Mail oder Post an die GWK. Die GWK sendet Ihnen dann eine Rechnung. Nach Zahlungseingang erhalten Sie Ihre Anmeldebestätigung und Ihre Tickets. Anmeldeschluss: 17. Mai 2026

Besetzung

Bert Spanhove, Workshopleitung

Teilnahmegebühr

Teilnahmegebühr 47 €, erm. 35 €

LWL Museum für Kunst und Kultur

48143 Münster
Domplatz 10

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, in Trägerschaft des LWL-Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, entwickelte sich als Landesmuseum des Westfälischen Provinzialverbandes der Provinz Westfalen aus den Sammlungen des Westfälischen Kunstvereins und des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Der Ursprungsbau von 1908 wurde 1974 erweitert, dieser Anbau 2009 abgerissen und durch den heutigen Museumsbau ersetzt (Architekturbüro Volker Staab). Das neue Museum, das den auratischen Lichthof des Ursprungsbaus integriert, eröffnete 2014. – Das Museum zeigt Kunstwerke und kulturell bedeutsame Objekte vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Seine „Moderne Galerie“ umfasst Gemälde des deutschen Impressionismus (Liebermann, Slevogt, Corinth), des Expressionismus (Die Brücke, Der blaue Reiter, August Macke) und der Bauhauszeit sowie Kunst der Fünfziger Jahre, der internationalen Avantgarde und der Gegenwart. Das Haus hat sich, auch durch die alle zehn Jahre stattfindenden Skulptur.Projekte, die ortsbezogene Kunst im öffentlichen Raum präsentieren, internationales Prestige erworben.