Gut Havichhorst wird 1032 erstmals urkundlich erwähnt als Hofstelle im Besitz des Bischofs von Münster. Nach der Säkularisation kam der Gräftenhof in den Besitz des preußischen Staates, von dem es die Familie Hovestadt 1831 erwarb. Das Gutshaus entstand 1841, wurde später erweitert und um 1900 repräsentativ ausgestaltet. Die Anlage bewahrt Reste der historischen Gräfte, alte Hofbäume und einen kleinen Landschaftsgarten, der neu gestaltet wurde, als sie 1997/98 restauriert und zum Tagungszentrum umgebaut wurde. Die Stall- und Wirtschaftsgebäude nutzt heute die Westfälische Reit- und Fahrschule. 1995 hatte die Stiftung Westfälische Landschaft Gut Havichhorst übernommen. Stiftungszweck ist, das Wohl und die Leistungsfähigkeit des ländlichen Raumes und die der Allgemeinheit dienenden Belange der Land- und Forstwirtschaft zu fördern.
In Kooperation mit der Stiftung Westfälische Landschaft
www.stiftung-westfaelische-landschaft.de