Colourage

Colourage macht eigen-artiges Neues: Weltmusik vom Feinsten, eingängig und inspirierend. Arabische Ornamentik und Melismen, mikrotonale Färbungen und Maqams – spezifische Tonleitern, die auch Stimmungen und Emotionen transportieren – mischen sich mit Harmonieentwicklungen und melodischen Linien wie in westlicher Klassik und Jazz. Dazu Farbwechsel und rhythmische Patterns, die sich verschieben und verdichten, oder ein europäischer Puls. Ruhige und sanfte Momente gehen nahtlos in leidenschaftlich-kraftvolle Passagen über, Komponiertes in Improvisation.
„Colourage“ ist ein Kunstname aus colour, collage und courage, denn beherzt bringt Colourage Okzident und Orient zusammen. Unter dem Claim „Die schöne Seite der Realität“ fusioniert das Ensemble aus Mitgliedern der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Popakademie Baden-Württemberg und der orientalischen Musikakademie Mannheim europäische Klassik und arabische Traditionen, Jazz und Pop zu einem vielstimmig-organischen Sound. Transkulturalität ist hier gelebte Praxis. Im kreativen Miteinander erleben die Musiker:innen Identität nicht als statischen Zustand, sondern als offenen Prozess des Werdens und Sich-Veränderns, hin auf ein zu Anfang noch unbekanntes Ich und ein Wir: „Alle unsere Stücke sind in basisdemokratischer Arbeit entstanden,“ so Simon Bernstein. „Die Komponist:innen liefern den ersten Entwurf eines Stücks, dann gibt ein jedes Ensemblemitglied in sehr intensiver Probenarbeit seinen Input ins Werk. Wir probieren aus, stellen um, arrangieren neu und feilen immer weiter, bis sich jeder wohlfühlt und ein Teil der Komposition geworden ist. Das ist das Besondere an Colourage.“
Mitwirkende
Colourage
Simon Bernstein Vibraphon, Electronics Vladimir Dindiryakov Kaval Hescham Hamra Oud Jochen Keller Trompete, Flügelhorn Youssef Laktina Perkussion Laila Ta-Mah Kanun Hanna Mangold Querflöte Guillem Selfa Oliver Bratsche Jonathan Sell Kontrabass, E-Bass André Uelner Organisation
Programm
Golden Whims
Dominik Fürstberger (*1988): Golden Whims
Hesham Hamra (1993): Cordoba | Caroussel | Sehnsucht
Simon Bernstein (*1984): Suq | 9 ½ | Scenes
Laila Ta-Mah (*1990) & Jonathan Sell (*1987): Sabsibni
Jonathan Sell: Suite for Jörg Teichert
Ballenlager – Kulturzentrum GBS
Das Kulturzentrum GBS erinnert an die Grevener Baumwollspinnerei GBS, die 1855 gegründet und 1993 stillgelegt wurde. Das Ensemble mit Ballenlager, Schmiede, Kesselhaus und Karderie wurde ab 1913 von dem Stuttgarter Architekten Philipp Manz gebaut, der für seine Industriearchitektur europaweit bekannt war. Heute ist das „Ballenlager“ eine kultige Veranstaltungshalle.
In Kooperation mit der Kulturinitiative Greven
www.ki-greven.de
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www.greven.net
