48143 Münster
Salzstraße 38

Erbdrostenhof

Der Erbdrostenhof, ein barockes, dreiflügeliges Adelspalais, wurde 1753–1757 nach Plänen des Architekten Johann Conrad Schlaun für den Erbdrosten Adolf Heidenreich Freiherr Droste zu Vischering gebaut. Im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe zerstört, wurde das Gebäude 1953–1970 nach alten Plänen durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe wiederhergestellt. Über dem Vestibül befindet sich die zweigeschossige „salle à l’Italienne“, der Festsaal mit illusionistischer Wand und Deckenmalerei. Die ursprünglichen Fresken malte Nikolaus Loder, sie wurden 1965–1967 von Paul Reckendorfer rekonstruiert. Im Gelb, in der Mitte des antiken Götterhimmels der „salle à l’Italienne“, thront Jupiter, der oberste Gott: mit Krone und Blitzzepter, Goldmantel und Adler. Daneben sein Bote Hermes mit Flügelhaube und leuchtendem Heroldsstab, rechts davon, mit der Harfe, Apollo, der Gott der Künste, besonders der Musik, der Mäßigung und der sittlichen Reinheit. An seiner Seite, mit der Sense, Saturn, der Unmäßige, der Gott der Melancholie. Unter ihnen gießt Flora, Göttin der Blüte, des Frühlings, der Jugend, des Lebensgenusses ihr Füllhorn aus.   

In Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe | www.lwl.org

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