St. Joseph ist typisch für den Kirchenbau der frühen 1960er-Jahre im Münsterland. Der einschiffige Saal hat klare geometrische Grundformen, auf historisierende Elemente wurde verzichtet. Backstein, Holz und der kalkulierte Lichteinfall machen den Raum angenehm warm und heimelig. Der Bau einer katholischen Kirche im Norden Dülmens war aufgrund des starken Bevölkerungswachstums nach dem Zweiten Weltkrieg notwendig geworden. Die Kirche mitsamt Gemeindehaus wurde alltagsnah, als eingebetteter Mittelpunkt eines neuen Quartiers geplant, getreu der Forderung der damaligen Pastoralreform, Kirche müsse „unter den Menschen sein“. 2013 wurde die Gemeinde St. Joseph der neuen Großpfarrei St. Viktor eingegliedert. Seit 2021 wird das Gebäude als möglicher Kultur- und Bühnenort weiterentwickelt.
In Kooperation mit dem Kulturteam der Stadt Dülmen und der Kath. Kirchengemeinde St. Viktor und dem Förderverein Kulturort St. Joseph e.V.